Andres Maienlied HEXENLIED
Andres Maienlied HEXENLIED
Andres Maienlied HEXENLIED
No 8, Op. 8
Aufnahme vom 17. Februar 2010
Text
Ludwig Christoph Heinrich Hölty (1748 - 1776)
Die Schwalbe fliegt, der Frühling siegt
und spendet uns Blumen zum Kranze;
bald huschen wir leis aus der Tür
und fliegen zum prächtigen Tanze.
Ein schwarzer Bock, ein Besenstock,
die Ofengabel, der Wocken
reißt uns geschwind, wie Blitz und Wind,
durch sausende Lüfte zum Brocken,
reißt uns geschwind, wie Blitz und Wind,
durch sausende Lüfte zum Brocken!
Um Beelzebub tanzt unser Trupp
und küßt ihm die kralligen Hände!
Ein Geisterschwarm faßt uns beim Arm
und schwinget im Tanzen die Brände!
Und Beelzebub verheißt dem Trupp
der Tanzenden Gaben auf Gaben:
sie sollen schön in Seide gehn
und Töpfe voll Goldes sich graben,
sie sollen schön in Seide gehn
und Töpfe voll Goldes sich graben.
Ein Feuerdrach umflieget das Dach
und bringet uns Butter und Eier.
Die Nachbarn dann sehn die Funken wehn,
und schlagen ein Kreuz vor dem Feuer.
Die Schwalbe fliegt, der Frühling siegt,
die Blumen erblühen zum Kranze.
Bald huschen wir leis aus der Tür,
bald huschen wir leis aus der Tür,
juchheisa zum prächtigen Tanze.
Bald huschen wir leis aus der Tür,
bald huschen wir leis aus der Tür,
juchheisa zum prächtigen Tanze!
Juchheisa, juchheisa,
juchheisa zum prächtigen Tanze!
Mendelssohn